Gestern war ja eher alles bunt und mit viel Grün- und Viechzeugs. Heute der krasse Gegensatz!
Hierbei handelt es sich um ein großes Höhlensystem von mehreren Kilometern Länge, welches vor einigen tausend Jahren durch einen Vulkanausbruch entstand. Mehr Informationen wie immer bei Wikipedia. Die Höhle kann man nur in einer Führung mit einem Guide betreten, was wir dann auch getan haben. Unsere Gruppe war ziemlich groß und es gab teilweise ziemliches schönes Gedränge unter Tage. Die Führung selbst war zweisprachig: Spanisch und Englisch und dauerte ca. eine Stunde. Als ich an der Höhle schon wieder ein Kassenhäuschen und die ganzen Leute gesehen habe, hat dies nicht gerade zu meiner Begeisterung beigetragen. Aber im Großen und Ganzen war die Führung gar nicht schlecht und auch relativ informativ. Hätte schlimmer sein können... In der Höhle selbst war es übrigens wärmer als draußen und wir haben in unseren Jacken ganz schön geschwitzt. Der Guide erwähnte, dass dort drinnen zu jeder Jahreszeit immer die gleiche Temperatur von ca 21° C herrscht. Sehr spannend war auch die optische Täuschung in Form eines Teiches, in dem sich die Höhlendecke spiegelt. Es hat wirklich eine ganze Zeit gedauert, bis mir klar wurde, dass vor mir gar kein tiefes Loch ist, sondern nur ein kleiner ca 20 cm tiefer Teich.
Haría ist ein kleiner und uriger Ort im Norden der Insel. Hier waren wir in einem kleinen Restaurant mit einem großen Grill lecker essen. Ansonsten gibt es zu Haría nicht wirklich viel zu erzählen...
Hier die Kurzfassung: 4,50 EUR pro Person um auf eine Insel gucken zu dürfen.
Ausführliche Version: 4,50 EUR um
Fazit: Absoluter Touristennepp, mit netter Aussicht auf die Insel La Graciosa